Fright Nights Jury 2021

Die Fright Nights Jury 2021 ist vollkommen! Als Juror*innen dürfen wir euch Doc Nachtstrom, Faye Hell und Michael Schreckenberg präsentieren. Unter der Expertise dieser drei Meister sind eure Filmeinreichungen nicht nur in den besten Händen, sondern auch unter den größten Kennern gut aufgehoben. Die Jury freut sich schon darauf, eure Werke zu betrachten und zu nominieren.


Doc Nachtstrom

Walter Brantner, geboren im Jahr von Sgt. Pepper, ist seit vielen Jahrzehnten im Dienste der Popkultur unterwegs. Als Moderator eines Privatradios in Graz ist er, zusammen mit Christian Fuchs, ebenfalls für die wöchentliche Rockshow „House of Pain“ verantwortlich. Seit einiger Zeit nun findet man ihn auch als Electric Stoner auf Instagram.

Die Liebe zum Horrorfilm, vermutlich vorbereitet durch Grimm’s Märchen die im Elternhaus ständig präsent waren, entflammte vor dem S/W-Fernseher mit „Dr. Jekyll and Mr. Hyde“ aus dem Jahre 1941, wurde im Zeitalter der Videotheken obsessiv, überstand alle anderen Formate und brennt heute höllischer wie jemals zuvor.


Faye Hell

Faye Hell

Faye Hell, geboren in den wilden 1970ern, ist Horrorschriftstellerin und freie Journalistin (VIRUS Magazin und DEADLINE Filmmagazin). In der Nähe von Wien wohnt sie in einem Haus zwischen Wald und Friedhof. Die Katzenfanatikerin und Bastet-Anhängerin beschäftigt sich bevorzugt mit den düsteren Gefilden von Kunst, Kultur und Gesellschaft und ist seit ihrer Jugend immer auf der Suche nach Werken, die sie herausfordern und vielleicht sogar ein kleines bisschen quälen.
Ihre Diplomarbeit hat die Filmhistorikerin im Fachbereich Cultural Studies zum Thema „Serienmörder im Film und ihre historischen Vorbilder“ geschrieben.
In ihrer schriftstellerischen Arbeit (Epik, Lyrik und Dramatik) verbindet sie subtiles Grauen mit expliziter Gewalt und Obszönität.
Ein Leben ohne Horror ist für Faye Hell undenkbar.


Michael Schreckenberg

Der Schriftsteller und Drehbuchautor Michael Schreckenberg (ja, er heißt wirklich so), geboren kurz vor Köln
in den frühen 1970’ern, war schon als Vorschulkind Fan von Horrorgeschichten – spätestens seit sein Vater damit begonnen hat, ihm
griechische Sagen vorzulesen. Mehr Blut und Monster geht ja kaum. In den
80ern erhielt er dann die klassische Boomer-Horrorausbildung, von
Stephen King und Clive Barker bis zu H.P. Lovecraft, Arthur Machen und
vielen anderen. Mit 13 schrieb er seine erste eigene Horrorkurzgeschichte. Gleichzeitig begann auch die lebenslange Liebe zu Horrorfilmen über die Wiederholungen alter Jack-Arnold-Streifen.

Schreiberische Umwege durch Schule, Uni und Journalismus führten ihn in die PR-Abteilung eines Abfallentsorgungsunternehmens. Seither weiß er, wie man sich einer Leiche perfekt und spurlos entledigen kann. Mehr konnte ihm die PR dann auch nicht geben, also wandte er sich wieder bodenständigeren Themen zu – Horror, Krimi, und Dystopien in Form von Romanen, Kurzgeschichten und Drehbüchern.